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Verklungen ist des Tages Treiben, nicht lang mehr will die Sonne bleiben von ihrer Arbeit ruht die Hand; Der Feierabend deckt das Land.

Viel Sterne klar am Himmel schimmern, viel Herzen bang auf Erd‘ sich kümmern um Erdenleid und Erdenweh: mein Herz, blick‘ auf zur Himmels höh‘.

Er, der am Abend alles dekket ob Leid, ob Freud der Tag gewekket, in Feld und Wald mit Schatten zu erfüllt auch dich mit Fried‘ und Ruh‘.

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Auf der Heide blüh’n die letzten Rosen Braune Blätter fallen müd vom Baum Und der Herbstwind küsst die Herbstzeitlosen Mit dem Sommer flieht manch Jugendtraum Möcht einmal noch wie damals kosen Möcht vom Frühling träumen und vom Glück Auf der Heide blüh’n die letzten Rosen Ach die Jugendzeit kehrt nie zurück

Versunken ist die Frühlingszeit Kein Vogel singt im Lindenhain Die Welt verliert ihr Blütenkleid Und bald wird Winter sein Verlassen ist der Holderstrauch An dem ich einst geküsst Es…

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Als Freunde kamen wir, als Freunde gehen wir. Ein solches Wort zum Abschied macht alles halb so schwer. Wir waren zusammen, wir bleiben zusammen, und jeder soll sehen, man lässt ihn nicht allein. Als Freunde kamen wir, als Freunde gehen wir.

Vorbei ist nun die Zeit, wo man eignes Feuer schürt. Wir öffnen die Türen, die zur Freundschaft führen, und jeder bemüht sich, dem andern zu verstehn. Das Leben ist viel mehr wert, wenn sich vertraut, auf den andern baut.…

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Das große Film- und Musical-Chorkonzert des Gesangvereins Eintracht Bischofsheim an lässlich des.135-jährigen Bestehens des Vereins wirft seine Schatten voraus. Der Projektchor der Eintracht, jener der Chorgemeinschaft Hattersheim und der große Chor der Eintracht werden am Sonntag,

25. Oktober, um 17 Uhr im Bischofsheimer Bürgerhaus auftreten. Die Gesamtleitung wird in den Händen von Sergio Goldberg liegen und für die Moderation sorgt Helmut Stoy. Als Solistin konnte die Eintracht die am Bodensee aufgewachsene Sopranistin Marianne Wycisk (unser Bild) gewinnen. Die junge Künstlerin…

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Es ist so leicht. Es tut so gut. Es fördert, wie Experten versichern, sogar Gesundheit und Intelligenz. Warum nur haben dann so viele Deutsche die Lust am Singen verloren? Höchste Zeit, dass sie es wieder lernen, sagen Musiker und Pädagogen. Und zeigen Wege, wie der Zauber des Gesangs aufs Neue Teil unseres Alltags werden kann

Es geht um Leidenschaften in dieser Geschichte. Um Verführung, Magie, Sehnsucht, Rausch, Lebenshunger und den Traum vom besseren Menschen. Keine Angst, ich will Sie nicht missionieren. Aber ich fände es schade, wenn Sie beim Lesen dieses Textes stumm und unbeteiligt auf dem Sofa sitzen blieben. Vertrauen Sie mir und nehmen Sie teil an einem Experiment. Richten Sie sich zunächst auf und atmen Sie ein paarmal tief durch. Lassen Sie beim Ausatmen die Luft hörbar ausströmen: Ffffft! Sssssssst! Schschschschscht! Lockern Sie Lippen und Kiefer durch entspanntes Mahlen und Prusten: Mmmmmmmm! PRRRRRRRRRR!

 

Singen hat mit Zaubern zu tun

Und nun: Singen Sie! Das erstbeste Lied, das Ihnen in den Sinn kommt. Deutsch, Englisch, Schlager, Volkslied, Hiphop oder Kirchenchoral - es ist gleichgültig, was Sie anstimmen. Notfalls improvisieren Sie auf lalala. Und falls Sie Ihre Stimme nicht zu zaghaft einsetzen oder gleich nach der zweiten Zeile verstummen, dann werden Sie merken, dass etwas mit Ihnen passiert. Singen hat mit Zaubern zu tun. Wenn Sie gerade eben vorsorglich Fenster und Türen geschlossen haben, dann war das nur konsequent: Lieder können machtvolle Waffen sein, mit denen man Feinde lähmen, Geister rufen oder vertreiben, Regen machen, ganze Welten neu erschaffen kann. Selbst wenn Sie das mit "Blowin’ in the wind" nicht unbedingt im Sinn hatten: Sie werden spüren, dass Ihr Gesang Wirkung zeigt. Wenn nicht auf Ihre Zuhörer, dann zumindest auf Sie selbst.

Die entscheidenden Veränderungen spielen sich in Ihrem Kopf ab. Vorn, in der Stirnregion, wird das Belohnungssystem aktiviert; weiter im Innern, in den Basalganglien, wird das Hormon Oxytocin ausgeschüttet - eine Substanz, die unter anderem Gedächtnisprozesse und die soziale Bindungsfähigkeit beeinflusst. Gleichzeitig senkt Ihr Gesang die Konzentration jener Hormone, die Sie aggressiver und stressanfälliger machen: Testosteron und Cortisol. All das geschieht kurzfristig; Sie werden die Wirkung schon nach wenigen Liedstrophen verspüren, zusammen mit einem leichten Rausch, den die durchs tiefere Einatmen erhöhte Kohlendioxid-Konzentration in Ihrem Blut auslöst.

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