Der eigene Gesang vermag nicht nur die Aufmerksamkeit zu erhöhen, sondern kann helfen negative Gefühle zu verarbeiten. „Singen ist eine effektive Bewältigungsstrategie bei Stress und Enttäuschungen, denn es reguliert die Emotionen“, betont Dr. Adamek. Auch Aggressionen können so abgebaut werden.

Verblüffend auch: Singende Menschen sind im Vergleich zu Nichtsingenden ausgeglichener und zufriedener in ihrem Leben. Auch haben sie meist ein größeres Selbstvertrauen und sind häufiger guter Laune. Kurz: Sie sind einfach belastbarer. Dr. Adamek: „Singen ist Lebenshilfe“. Es ist deshalb schade, dass in den letzten Jahrzehnten das Singen immer mehr aus dem Alltag der Menschen verschwunden ist.

Dass Gesang auch bei extremen Gefühlen wie Trauer hilft wussten die Menschen schon vor Jahrhunderten. Musikpsychologe Dr. Karl Adamek: „Singen kann nicht nur seelische, sondern auch körperliche Schmerzen vertreiben“.

Rund drei Millionen Menschen sind in Deutschland in Chören organisiert -als aktive oder passive Mitglieder. Nur I 0 Prozent aller Menschen singen gar nicht. 50 Prozent singen viel. Und 40 Prozent singen eigentlich gerne, aber sie machen es nicht, warum eigentlich?

Singen tut immer gut und ist gesund -auch wenn es die meisten Menschen nach wie vor ausschließlich heimlich und allein zu Hause tun.

Wollten nicht auch Sie schon immer gesünder leben?

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